Schädlinge an Rosen
|
|
Blattlaus Diese birnenförmigen, meist flügellosen Insekten können verschiedene Farben aufweisen und werden bis zu 5 mm lang. An Rosensträuchern finden sich in erster Linie die grüne Rosen-Blattlaus und die grün und rosa gefärbte Kartoffel-Blattlaus. Die Blattläuse lassen sich häufig auf jungen Trieben nieder, treten aber auch auf den Unterseiten der Blätter, Stengeln un dan der Knospenbasis auf. Sie saugen den Pflanzen den Saft aus; die Blätter rollen sich ein, die Blüten sind mißgestaltet. Blattläuse scheiden eine klebrige Flüßigkeit, den sogenannten Honigtau aus, der Ameisen anlockt. Im Frühjahr zwei- oder dreimal im Abstand von 2 Wochen mit geeignetem Spritzmittel behandeln - Blattunterseiten nicht vergessen!
|
|
|
Käfer Zu den Rosen schädlichen Käfern gehören der gut 1 cm lange und gelblichbraune 'Kleine Rosenkäfer' (links) sowie verschiedene Rüsselkäfer. Käfer fressen Laub, Triebe und Blüten an und hinterlassen große runde oder unregelmäßig gefromte Löcher in Laub- und Blütenblättern. Die Larven ernähren sich von den Wurzeln. Einige Käfer, darunter auch der 'Kleine Rosenkäfer' gehen bei Nacht auf Nahrungssuche. Pflanzen mit geeignetem Spritzmittel behandeln - Käfer mit der Hand absammeln oder in einen Topf mit Wasser fallen lassen, auf dem eine Ölschicht schwimmt.
|
|
|
Blattwanzen Sehr bewegliche, grüne oder braune saugende Insekten, die bis zu 1 cm lang werden können. Blattwanzen stechen die Knospen an; wenn diese sich öffnen sind die Blütenblätter verkümmert und weisen zahlreiche kleine Löcher auf. Beim ersten Befall mit geeignetem Mittel spritzen.
|
|
|
Raupen Zu den Rosenschädlingen gehören die Raupen (Larven) verschiedener Wickler- und Spanner-ARten. Diese Raupen fressen sich im späten Frühjahr in die Rosenknospen hinein, außerdem wickeln sie sich in Blätter ein und fressen sich dann durch die Blätter hindurch. Befallene Knospen oder Blattgruppen entfernen und vernichten - notfalls spritzen.
|
|
|
Ohrwürmer Diese in der Nacht fressenden Insekten sind dunkelbraun, werden bis zu 18 mm lang und besitzen zwei scharfe Hinterleibzangen. Ohrwürmer fressen Laub- und Blütenblätter an und hinterlassen zahlreiche kleine Löcher. Ohrwürmer verbergen sich tagsüber unter Holz. Im Garten kein totes Laub oder andere Abfälle herumliegen lassen, die den Insekten als Schlupfwinkel dienen können.
|
|
|
Blattschneider, Tapezierbiene Dieses einer großen Honigbiene ähnelnde Insekt schneidet Teile aus Blättern, die es zum Bau seiner Nester in trockenem boden oder hohlen Pflanzenstämmen verwendet. Kreis- oder halbkreisförmige Teile sind säuberlich an den Blaaträndern ausgeschnitten. Chemische Bekämpfung ist nur erforderlich, wenn schwerer Schaden angerichtet wird.
|
|
|
Rosenzikade Zikaden sind längliche, bis 6 mm lange Pflanzensauger mit keilförmig zusammengefalteten Flügeln. Sie können hellfrün, bräunlichgelb, gelb oder weiß sein. Die Zikaden sitzen auf den Unterseiten der Blätter; die Oberseiten nehmen ein weißlich gesprenkeltes Aussehen an (Weißfleckigkeit), die Blätter rollen sich zusammen, als ob sie verbrannt seien. Werden die Zikaden gestört, fliegen oder hüpfen sie rasch davon. Wie Blattläuse können sie Viruskrankheiten übertragen. Im Frühjahr und im Herbst allwöchentlich mit einem geeigneten Präparat behandeln.
|
|
|
Blattrollrosenblattwespe 8 -9 mm lange, weißlichgrüne Larven, die in nach unten eingerollten Blättern sitzen. Die Fiederblättchen sind eng nach unten zusammengerollt und bilden eine Art Tüt, in der die Larve lebt. Die Larven beginnen Ende Mai/Anfang Juni zu fressen. Befallene Blätter abzupfen und verbrennen. Anfang Juni mit geeignetem Spritzmittel behandeln.
|
|
|
Rosenschildlaus Rosen werden von mehreren Arten dieser Pflanzensauger befallen; einige ähneln grauen oder braunen, knapp 3 mm großen Kommas, andere sehen aus wie winzige schmutzigweiße oder braune Halbkugeln mit einem Durchmesser von bis zu 6 mm. Schildläuse saugen Saft aus Blättern und Trieben; Pflanzen welken und können absterben. Befallene Triebe abschneiden und verbrennen. Sobald Schildläuse auftreten, mit Spritzmittel behandeln.
|
|
|
Blattwespenlarven Blaßgrüne Larven mit braunen Köpfen, die bis zu 18 mm lang werden und im Mitt- und Spätsommer fressen. Entweder die Ober- oder die Unterseiten der Blätter werden abgeweidet; das verbleibende Gewebe färbt sich bräunlich und trocknet aus (sog. Skelettierfrass). Die Larven absammeln - sobald der Befall bemerkt wird - spritzen.
|
|
|
Spinnmilben Achtbeinige Spinnentiere, mit bloßem Auge kaum erkennbar, weißlich, rötlich oder grünlich gefärbt. Milben gedeihen bei heißer, feuchter Witterung an Orten ohne gute Belüftung. Sie saugen den Saft aus den Pflanzen, vor allem den Blättern, die danach gelb, rot, grau oder braun getüpfelt aussehen., und überziehen die Unterseiten der Blätter häufig mit Gespinst. Bei leichterem Befall kann man die Milben mit einem Wasserstrahl von den Pflanzen herunterspritzen - chemische Mittel bei Bedarf mehrmals wöchentlich spritzen, Blattunterseiten nicht vergessen!
|
|
|
Thripse Kaum sichtbare, nur ungefähr 1 mm lange suagende Insekten mit schlanken orangegelben oder bräunlichgelben Körpern und fransengesäumten Flügeln. Die Thripse befallen Blüten-, Trieb- und Blattgewebe. Knospen öffnen sichnur teilweise; geschädigte Blütenblätter verfärben sich an den Rändern braun. Gelbe und andere hellfarbige Rosen ziehen diese Schädlinge am stärksten an. Befallene Blüten und Knospen entfernen und vernichten. Im zeitigen Frühjhar mit geeignetem Pritzmittel behandeln. |